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Die Weine


Drei Hektar, zwei Sorten, eine Philosophie

Auf lediglich drei Hektar in den Rieden Hochäcker und Gfanger hegen und pflegen wir unsere Weinstöcke - allesamt Blaufränkisch- und Zweigelt-Reben.
Diese wachsen bei uns in Horitschon am besten und zeigen hier ihre Vorzüge: viel Frucht und angenehme Würze.
Seit 2006 arbeiten wir nach strengen biologischen Vorschriften. Und das macht unsere Weine noch fruchtiger, harmonischer und vor allem lebendiger.

Ach ja, ein paar Stöcke Sankt Laurent und Rösler sind auch immer wieder zu finden. Die verwenden wir für unseren "Contra ROT" - einen Gemischten Satz, der unfiltriert und ungeschwefelt in die Flasche kommt.

 

  "Bio" seit 2006
Seit dem Jahrgang 2012 trägt Biowein das EU-Biosiegel.



 

 

   

Es muss nicht immer Eiche sein
Neben unserem Aushängeschild "Urknall" (Blaufränkisch - Hochäcker) gibt es bei uns auch Cuvées sowie Roséweine und als Besonderheit seit 2006 Blaufränker ausgebaut in Kastanien- und Kirschholzbarriques oder den "Perpedes" - eine Holzcuvée (Blaufränker aus Eichen-, Kastanien- und Kirschholzfässern!).

Spontanvergärung und Verzicht auf Schönungen
Alle unsere Weine werden spontan, d.h. ohne den Einsatz von Reinzuchthefen, und offen im Bottich vergoren.
Auf Schönungsmaßnahmen, die den typischen Charakter unserer Weine beeinflussen könnten (Entsäuerung, Gerbstoffkorrektur,...), verzichten wir vollkommen.
Jede Sorte und jeder Wein hat so die Chance, seine unverkennbaren Typizität zu entwickeln. So erreichen wir unser Ziel, regionsspezifische Besonderheiten (Terroir) hervorzuheben und im wahrsten Sinn des Wortes schmackhaft zu machen.

 

Schon seit Jahren verwenden wir keinerlei Schönungsmittel oder Weinbehandlungsmittel tierischen Ursprungs (Hausenblase, Milchsäurebakterien, Eier etc.). Das hat uns vor kurzem dazu veranlasst einige unserer Weine auch offiziell als "vegan" zertifizieren zu lassen.
Ab sofort dürfen wir also "Urknall" Blaufränkisch Hochäcker 2012, "barba.rossa" 2011, "Perpedes" Blaufränkisch 2012, "Kirsche" Blaufränkisch 2012 und Zweigelt classic 2012 offiziell als vegane Weine verkaufen.

In der Ruhe liegt die Kraft
Wir haben es uns zum Prinzip gemacht, dass alle unsere Weine bevor sie in die Flasche kommen, einige Zeit im großen oder kleinen (Barrique) Holzfass reifen müssen. Hier bekommen sie auf schonendste Art und Weise ihren letzten Schliff.
Und das kann man sehen, riechen und schmecken. Glas für Glas für Glas ...


Wir sind die mit dem Filzetikett
Zu guter letzt erhalten (fast) alle unsere Weine per Hand ein Filzetikett verpasst. Das symbolisiert die viele Handarbeit, die in jeder unserer Flaschen steckt - von der Arbeit im Weingarten bis hin zur fertigen Flasche. PROST!

Blaufränkisch
Der Ursprung des Blaufränkisch, in Deutschland "Lemberger" genannt, ist bis heute unbekannt. Sicher ist nur, dass die Blaufränkisch-Rebe seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Österreich angebaut wird. Vermutlich entwickelte sich der Blaufränkisch aus einer von Karl dem Großen Ende des 8. Jahrhunderts angeordneten Selektionierung der Rebsorten. Früher wurde er im burgenländischen Grenzgebiet auch "Großer Burgunder" genannt. Nur in bester Lage - und die findet der Blaufränkisch vor allem im Mittelburgenland - kommen seine Qualitäten voll zur Geltung.

Der Moritz´sche Blaufränkisch ist ein charaktervoller Wein mit ausgeprägter Säure und langer Lagerfähigkeit. Er zeichnet sich vor allem durch seine Fruchtigkeit und samtige Tanninstruktur aus. Jeweils trocken ausgebaut vermittelt er mineralische Noten, die das Terroir der Horitschoner Böden widerspiegeln.
 

Zweigelt
Der Zweigelt entstand durch eine Kreuzung von Blaufränkisch und St. Laurent und wurde nach dem früheren Direktor der HBLA für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg, Prof. Dr. Fritz Zweigelt, benannt.

Die Zweigeltrebe ist eine frühreife Sorte und sehr widerstandsfähig gegen Winterfrost. Wie der Elternteil Blaufränkisch aber leicht blütenempfindlich.
Die Qualität der Sorte überrascht oft mit einem erstaunlich traubig-fruchtigen Charakter, vollem Körper und einem fast erdigen Geschmack.

Der ertragreiche Zweigelt, in den siebziger Jahren im Mittelburgenland oft ausgepflanzt, wurde in den letzten Jahren immer mehr vom Blaufränkisch verdrängt.
Bei uns steht er diesem um nichts nach.

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